Eine der beliebtesten Jacken für die Übergangszeit ist der Parka – und das aus gutem Grund! Die Jacken sind lange Anoraks, die es gefüttert oder ungefüttert zu erstehen gibt und eine (oft abnehmbare) Kapuze besitzen.

Als Futterstoff exklusiver Parkas wird häufig Lammfell verwendet – günstigere Versionen haben meist ein synthetisches Innenleben. Das Wort Parka stammt aus der Sprache der Inuit der Bewohner Grönlands und einiger arktischer Gebiete. Es bedeutet dort „Hitze“ und impliziert somit, dass ein Parka vor Kälte schützen soll und kann. In Alaska bedeutet das Wort Parka „Kleidungsstück aus Vogel- oder Seehundhaut“ und wir können froh sein, dass unsere Jacken heute nicht mehr aus diesen tierischen Materialien gefertigt werden!

Parkas wurden also ursprünglich in den eisigen Nordteilen der Erde getragen, konnten aber aufgrund ihrer hohen Funktionalität und ihres schönen Designs einen Siegeszug um die Welt starten – über die US-Armee und die Bundeswehr hinein in den Alltag. Heute werden die Jacken überall auf der Welt getragen und konnten – glücklicherweise – die permanente Assoziation mit militärischer Kleidung größtenteils ablegen!

Parkas haben sich vom Kleidungsstück der studentischen Revoluzzer der 1960er Jahre zu einem stylischen Fashion-Item mit hohem Kultfaktor entwickelt. Die Jacken werden mittlerweile zu den verschiedensten Outfitvarianten getragen und scheuen selbst den Gang über den Roten Teppich nicht. Auch zu den Fashion Weeks, die traditionell in den eisigen Wintermonaten Januar und Februar stattfinden, sind die Jacken standesgemäße Begleiter, die das Blitzlichtgewitter der Paparazzi nicht fürchten müssen.