Jacken, Mode und mehr
Last night, a Feinstrick-Jacke saved my life. Ganz im Ernst, hätte ich diese leichte, aber dennoch wärmende Jacke nicht mitgehabt, ich wäre womöglich erfroren. Und dabei sah ich so schick aus in meinem Chiffonkleid. Dass auf dieser Party nordpolähnliche Temperaturen herrschen, die Daunen-Jacken quasi zur Pflicht machen, konnte ja keiner ahnen. Diesen Abend nehme ich nun zum Anlass, ein wenig über Feinstrick-Jacken zu sinnieren.

Foto: Idhren via Flickr, cc-Lizenz
Gestricktes gab es früher nur in grober Form, meistens als von Omi liebevoll hergestellte Socken. Zopfmuster und grobe Maschen sind an Füßen ja noch ganz passabel und lassen sich gottseidank in Schuhen verstecken, oberhalb der Knie sind sie jedoch ein modisches No-Go. Der Bereich überhalb des Gürtels steht ständig im Fokus der Aufmerksamkeit und will anständig inszeniert werden. Feinstrick-Jacken sind eine tolle Möglichkeit, dies zu tun.
Vor allem als Cardigan erleben Feinstrickjacken nun schon seit einiger Zeit ein modisches Revival. Kein Outfit, das nicht durch einen Cardigan noch schöner gemacht werden kann. Sein Markenzeichen ist die Knopfreihe, die jedem Look einen klassischen Touch gibt. Inzwischen gibt es auch hier unendliche viele Variationen: Mit nur einem Knopf, zum Knoten, mit einem Gürtel zum Binden. Es ist vor allem interessant mit anzusehen, wie ein Outfit durch verschiedene Jacken verändert werden kann.
Feinstrick begegnet uns aber auch in anderer Form, ob als dünner Pollunder über eine Bluse, als Feinstrickkleid oder modisches Accessoire. Die Metarmorphose von der grobgestrickten Socke zur wunderbar weichen Feinstrickjacke ist geglückt.
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