Jacken, Mode und mehr
Kaum ein Kleidungsstück ist so zeitlos und bei Jung und Alt gleichermaßen beliebt wie der Trenchcoat. Ursprünglich wurde der Trenchcoat als Regenmantel designt und aus den leichten Stoffen Gabardine oder Popeline hergestellt. Das Wort „trench“ stammt aus dem englischen und bedeutet Schützen- oder Laufgraben. Das kommt daher, dass diese Mäntel im 1. Weltkrieg von englischen Soldaten getragen wurden.
Erfunden wurde der Trenchcoat von Thomas Burberry, der auch dem gleichnamigen Label seinen Namen gab. Er erfand 1888 einen besonders eng gewebten, imprägnierten und dabei luftdurchlässigen Stoff, dem er dem Namen Gabardine gab. Seinen Durchbruch erreichte diese Jacke durch den Hollywood Klassiker Casablanca. Durch Humphrey Bogart wurde die Jacke, wie der Film zum Klassiker und so begann der Siegeszug über die ganze Welt.
Der Mantel ist gerade geschnitten und war ursprünglich ein reiner Herrenmantel, dessen linkes Schultertuch das Eindringen von Regen an der der Knopfleiste verhindert. Heute erinnern noch Kleinigkeiten an seine ursprüngliche Bestimmung. Beispielsweise können die Ärmel gegen Regen mit einem Riegel zugebunden werden. Seine Kriegsverwendung erkennt man an den D-förmigen Metallschlaufen am Gürtel, an diese die Soldaten Handgranaten hängen konnten. Später wurden Schulterklappen zum Befestigen von militärischen Rangabzeichen hinzugefügt.
Heute ist der Trenchcoat eine Jacke die Damen wie Herren tragen und zeitlos elegant wirkt. Obwohl es zahlreiche Jacken-Typen gibt, zählt der Trenchcoat heute immer noch zu einer der beliebtesten Jacken überhaupt.
Hinterlasse eine Nachricht
Du musst angemeldet sein um ein Kommentar zu veröffentlichen.